PR fürs Klima: Gabriele Hässig, Geschäftsführerin Kommunikation und Nachhaltigkeit für Procter & Gamble DACH, beschreibt in der Turi.Edition.23 wie Millionen Deutsche mit einer kleinen Verhaltensänderung riesige Mengen CO2 sparen können.

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Wenn ich die Augen schließe und mir die Zukunft vorstelle, sehe ich eine Welt, in der Klarheit und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen. Eine Welt, in der wir nicht nur die Herausforderungen des Klimawandels erkannt und verstanden haben, sondern auch entschlossen handeln, um sie gemeinsam zu bewältigen. Ich habe also Mut zur Utopie. Worauf basiert dieser Mut?

Zum einen wurde ich während einer Reise nach Grönland Zeugin der dramatischen Veränderungen, die der Klimawandel mit sich bringt. Der Eqi-Gletscher, ein beeindruckendes Naturphänomen, schmilzt mit einer Geschwindigkeit, die ich mir zuvor nicht hatte vorstellen können. Früher knackte dieser gigantische Eisblock zweimal am Tag – heute ununterbrochen. Die Geräusche des Schmelzens werden ich nie vergessen.

Zum anderen bestärkt mich besonders eines unserer Projekte bei Procter & Gamble: Unsere Initiative #Wirdrehenrunter zeigt – in Zusammenarbeit mit dem WWF Deutschland und Ariel – wie kleine Veränderungen im Alltag große Auswirkungen haben können. Mit dem Ziel, die Waschtemperatur in Deutschland bis 2025 um 3°C zu senken, sind wir losgelaufen. Die Daten zeigen: Wir machen Fortschritte.

»Früher knackte der gigantische Eisblock des Eqi-Gletschers zweimal am Tag – heute ununterbrochen. Die Geräusche des Gletscher-Schmelzens werde ich nie vergessen«

Bis heute haben viele Menschen, die kalt waschen, über 115.000 Tonnen CO2 eingespart. Das ist ein Beweis dafür, dass gesellschaftliche Verhaltensänderung möglich ist, wenn den Menschen bessere Lösungen angeboten werden. Denn Kaltwaschen spart nicht nur Energie und damit CO2-Emissionen, sondern auch Geld – und lässt Wäsche länger schön aussehen. Außerdem wird die Wäsche mit modernen Waschmitteln, die über kaltwaschaktive Formulierungen verfügen, richtig sauber.

Unsere Strategie bei P&G ist es, ökologische Nachhaltigkeit tief in unsere Geschäftsprozesse zu integrieren und bessere, nachhaltigere Leistungen anzubieten. Wir setzen auf innovative Verpackungslösungen, reduzieren unseren CO2-Fußabdruck und arbeiten eng mit Partnern zusammen, um eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft zu schaffen. Für die Dekade bis 2030 wollen wir klimaneutral arbeiten, bis 2040 NetZero erreichen.

Diese Ziele sind ehrgeizig, aber notwendig. Die Zukunft ist nicht in Stein gemeißelt. Mit einem klaren Blick und klugem Handeln können wir eine gute Zukunft gestalten. Lassen Sie uns gemeinsam hinschauen, einander offen zuhören und mit Zuversicht nach vorne blicken und handeln. Dicke Bretter, die wir da bohren müssen? Gewiss. Aber warum sollte uns das davon abhalten, loszulegen?