Plüschige Pelzwesen helfen, beim Denken die Spielfreude nicht zu verlieren, glaubt Dirk von Gehlen, Director Think-Tank am SZ-Institut. In seinem Gastbeitrag für die Turi.Edition.23 erklärt er, warum.
Wenn ich die Augen schließe, mir die Zukunft vorstelle und etwas wünsche, sehe ich: Maskottchen! Ich bin großer Fan von Maskottchen (auf dem Bild gemeinsam mit „Jude the cat“, dem Katzenmaskottchen des englischen Zweitliga-Klubs Queens Park Rangers) und wünsche mir, dass sie viel häufiger zum Einsatz kommen. Oberflächliche Menschen denken, Maskottchen seien infantil oder gar albern.
Ich weiß, dass Maskottchen die personifizierte Erinnerung daran sind, dass Entwicklung nur gelingt, wenn wir spielen. Egal, in welchem Kontext: Fortschritt und Innovation entstehen aus Spielfreude – und Maskottchen zeigen uns das. Ich beschäftige mich seit Jahren mit Innovation und Kreativität und vielleicht ist es ein Zufall, aber alle wirklich kreativen Menschen, die ich dabei kennengelernt habe, haben auch Humor. Die Fähigkeit, sich selbst und die jeweilige Situation zu reflektieren und sogar über sich selbst zu lachen, ist die Voraussetzung für neue Ideen. Zum Beispiel, indem man ein Foto mit einem Maskottchen macht und dann auch noch veröffentlicht.