Kasia Mol-Wolf war eine gefeierte Verlegerin und Social-Media-Größe. Bis sie 2023 mit ihrer Zeitschrift emotion und dem Inspiring Network Konkurs anmelden musste. Katrin Wilkens trifft eine Frau, die keine Powerfrau mehr sein will – und vielleicht gerade deshalb zum Vorbild taugt.

Porträt: Katrin Wilkens, Fotos: Katrin Wilkens, privat; Lesezeit: 9 Minuten

Kasia Mol-Wolf bekommt im November 2025 einen Award für den „engagierten Polen in Deutschland“ – eigentlich ein Treppenwitz im Angesicht dessen, wofür Kasia steht: Emanzipation, Gleichberechtigung, female empowerment, Coach your life and your Wimperntusche. Die Medienfrau, die mit jeder Faser ihres schlanken Körpers für weibliches Unternehmertum, Gründergeist und Sichtbarkeit von Frauen kämpft, ist der preiswürdige, engagierte Pole in Deutschland. Männlich.

Doch Kasia reagiert darauf so, wie sie meistens das Businessleben nimmt: strahlend, liebenswürdig, unangreifbar. „Guck mal, selbst der Doktor-Titel fehlt auf der Trophäe“, sagt sie. Strahlender, liebenswürdiger und unangreifbarer kannst du deinem Besuch gar nicht sagen: Guck mal, und einen Doktortitel habe ich auch noch.

Vielleicht ist das feministischste an Kasia, dass sie zutiefst egoistisch ist. Auf eine ganz und gar frauenempowernde Art

Kasia Mol-Wolf ist die Personifizierung eines Frauenbildes, für das es seit 2006 einen eigenen Zeitschriftentitel gibt: emotion. Nicht interessiert an Diäten (gertenschlank), den Traumboy (Hochzeit in weiß) und Backrezepten (glutenfreier Stollen), sondern viel mehr daran, den eigenen Weg zu finden: „Was will ich vom Leben?“ (emotion 5/25), „Hier finden Sie: sich selbst“ (emotion 10/16) oder „Freiheit, ich komme“ (emotion 5/21).

Die Zeitschrift wurde ursprünglich von Gruner + Jahr gegründet, im November 2009 übernahm Kasia Mol-Wolf emotion als management buy-out. Legendär der Satz des damaligen G+J-Zeitschriften-Chefs Bernd Buchholz: „Du brauchst eine Millionen und hast acht Wochen Zeit.“

Durch unzählige Ich-habe-nicht-genug-Kapital-aber-ich-glaube-an-die-Marke-Gespräche fand sie Investoren, Geldgeber, Hoffnungsträger, Kopfschüttler und Mentoren, die ihr halfen, das Projekt auf die Straße zu bringen. Wer eine Million zusammenfragt, der kann vor allem eines besser als alle anderen Menschen: charmant überzeugen als wäre er ein flambierter, gesüßter Schneeball, der nicht dick macht, aber glücklich. Und dabei das eigene Interesse nicht aus den Augen verlieren. Kasia Mol-Wolf kann beides: überzeugen und dabei die eigenen Interessen im Blick behalten.

Und vielleicht ist das feministischste an Kasia, dass sie zutiefst egoistisch ist. Auf eine ganz und gar existentielle Art und Weise. Auf eine ganz und gar frauenempowernde Art. „Was will ich vom Leben?“ Alles!

Aufgewachsen ist sie in Polen. Es war das, was man im Nachhinein „keine leichte Kindheit, aber sehr beschützt“ nennt, wenn man nur beim Zuhören überlegt, wie man ihre ganzen Kindheits-Krisen in einen kurzen Absatz packen soll, ohne dass es banal oder unbarmherzig oberflächig klingt.

Ihr Großvater war ein Seifenwarenfabrikant, der sich nach einer Krebsdiagnose kurzerhand suizidierte. Seine Frau, Kasias Oma, schaffte es nicht, diese Katastrophe zu verstoffwechseln. Sie wurde, ebenso kurzerhand, in eine Psychiatrie eingeliefert. Und Kasias Mutter lernte früh: „Akzeptiere niemals Selbstmitleid. Kämpfe!“

Die kleine Kasia schluckte, machte sich unsichtbar und schlich zu dem Gebäude, das wohl die Schule sein musste

Das tat Kasias Mutter auch, als ihr erster Mann soff und das Gegenteil dessen war, das sie in den politisch herausfordernden 80er Jahren gebraucht hätte. Es war die Zeit von Solidarnosc und dem kommunistischen Dekret: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.

„Ein Bild, das ich aus meiner Kindheit in Erinnerung habe, zeigt meine Mutter mit der Solidarnosc-Flagge in einer Kirche. Politischer Widerstand, der für die Freiheit kämpft – das war ihr wichtig.“ Und so wichtig für ihre Mutter der Widerstand war, so ist es für die Biografie der Kasia fast unwichtig, ob sie bei diesem Fahnen-Auftritt ihrer Mutter dabei war oder ob es ihr später nur erzählt wurde: „Du kannst alles erreichen, wenn du nur kämpfst“ wurde zu ihrem Mantra.

Sie floh nach München mit ihrer Mutter, die sich und ihre Tochter nicht wie bisher mit akademischer Leistung ernähren konnte, sondern nur mit körperlich harter Arbeit. Ihre Tochter schickte sie derweil in die erste Klasse: allein. „Du gehst einfach zwei Straßen gerade aus, dann links und dann bist du auch gleich da. Das schaffst du schon.“ Die kleine Kasia schluckte, machte sich unsichtbar und schlich zu dem Gebäude, das wohl die Schule sein musste.

Bloß nicht auffallen, dankbar sein, anderen keine Arbeit machen, Mama braucht ihre Kraft für anderes, anpassen, freundlich sein. „Ja, die polnische Seele ist ein Kampfgeist“, sagt Kasia heute und lacht.

Ihre eigenen zwei Kinder sind sicher nicht allein zur Schule gegangen. Aber Mitleid mit sich selbst hat Kasia auch heute nicht. „Ja … harte Zeiten…“, sagt sie. Mehr nicht. So wie sie die Reporterin auch fragt: „Noch 'n frischen Kaffee?“ oder „Hast du gut hergefunden?“

Selbstmitleid ist eine Kulturtugend, die sie für sich selbst viel zu lange nicht akzeptierte und schon gar nicht als Kind. Statt dessen hatte sie nur ein Ziel: Wenn ich erst 16 bin, reise ich zurück nach Polen und zeige meinem Vater, was ich für Erfolge erzielt habe. „Vorher bestand für meine Mutter immer die Gefahr, dass mein Vater mich in Polen behalten könnte.“

Wenn jemand gesagt hätte: Auf dem Mars liegt ne Million – sie wäre hingeflogen und hätte geschaut, ob das stimmt

Als sie 15 war, verlor ihr Vater im Alkohol-Rausch das Gleichgewicht und stürzte aus dem 8. Stockwerkes eines Hochhauses. Und wieder half Selbstmitleid nicht, sondern nur die Härte gegen sich selbst und die Welt. „Du kannst alles erreichen, wenn du nur kämpfst.“ Dass so eine Frau später ein Magazin vertreiben wird, dass Frauen fördert, ist kein kitschiger Zufall, sondern Leben.

Kasia beendete die Schule, studierte Jura, fiel durchs erste Staatsexamen, rappelte sich auf, schaffte es im zweiten Anlauf, promovierte. Schlimmer als allein in die Schule laufen war es auch nicht.

Nach der Uni fing sie bei Gruner + Jahr an und wurde bis zu jenem denkwürdigen Jahr 2009 zu dem Abziehbild eines typischen Pilates gestärkten Fleißbienchens, auf das jederzeit Verlass ist. Schon damals gab es emotion und als sich der damalige Geschäftsführer Bernd Buchholz entschloss, es zu verkaufen, hob Kasia die Hand: „Ich würde wohl wollen.“

Sie schaffte das, was ihr viele Verlagsleute damals nicht zutrauten: Sie fand Geldgeber. Überall. Jede Wette, wenn ihr damals jemand gesagt hätte: Auf dem Mars liegt auch noch ne Million – sie wäre hingeflogen und hätte geschaut, ob das stimmt.

„Wir Polen sind in solchen Dingen geschickter als ihr Deutschen“, sagte sie einmal, „wir machen Geschäfte immer erst nach dem Essen – das hilft.“ Sie muss sehr viele Essen, mit sehr vielen Gängen, im Laufe ihres Unternehmerlebens zu sich genommen haben, so oft, wie sie in letzter Minuten noch Gelder akquirierte, hat es etwas ausgesprochen zielstrebiges, fokussiertes … egoistisches?

»Ich möchte verstehen, dass Perfektion nichts mit Stärke zu tun hat, sondern mit Angst«

Darf man das schreiben? Darf man eine Frau, die von klein auf gelernt hat, sich vor allem auf sich zu verlassen, die sich kein Mitleid erlaubt, für die das Aufstehen reflexhaft zum Hinfallen gehört, darf man diese Frau egoistisch nennen, ohne sie zu diskreditieren?

„Ich würde es nicht egoistisch nennen“, sagt Kasia, „Ich würde es eher Mission nennen. Oder Ich bin meinen Weg gegangen“.

Ihre Coaching-Rhetorik ist wie ein weich gefüllter polnische Pierog: nicht scharf, statt dessen mit anschmiegsamer Konsistenz und wunderbar zu allem kombinierbar. Vielleicht auch ein Erbe ihrer Fluchtanpassungs-Transformation: nicht auffallen, unterordnen, dankbar sein. Dafür, dass sie endlich den Kreislauf ihrer Familie durchbrochen hat, dafür, dass sie Großvaters Unternehmergeist weiter geführt hat, dafür, dass ihre Mutter recht hatte mit: „Du kannst alles erreichen, wenn Du nur kämpfst.“

Und vielleicht ist das auch der Grund, warum sie nach dem endgültigen Aus von emotion immer noch nach vorn schaut, so penetrant positiv, dass es wehleidigere Zuhörer fast aggressiv neidisch machen könnte: Hat diese Frau denn nie ein Tief? Sind bei ihr Probleme immer nur dornige Chancen? Kann sie wenigstens einmal nicht mehr können?

Vor zwei Monaten postet der „engagierte Pole in Deutschland“ bei Linked-in einen erstaunlichen Text: „Ich war viele Jahre stolz darauf, eine Powerfrau zu sein. Kinder, Karriere, eigenes Unternehmen. Höhen erreicht, Krisen überstanden, Rückschläge verdaut. Und immer wieder aufgestanden – weil es ja weitergehen musste. Aber in den letzten Monaten habe ich gemerkt: Ich möchte gar keine Powerfrau mehr sein. Ich möchte nicht mehr das Bild erfüllen von immer stark, immer erfolgreich, immer unabhängig. Verstehen, dass Perfektion nichts mit Stärke zu tun hat, sondern mit Angst.“

Turi.One-Autorin Katrin Wilkens, links, besuchte Kasia Mol-Wolf in deren Büro. Im Gespräch über Kasias Leben flossen Tränen

Und auch im Interview gibt es Momente, in denen Tränen fließen. Aber darüber darf man nicht schreiben. Es wäre ihr zu viel schwächlicher Exhibitionismus, wenn darüber auch noch öffentlich gesprochen würde. Stattdessen lenkt sie ab, so, wie sie es am besten kann: mit einer Mut-Mach-Empower-Geschichte: „Ab dem 14.2. endet das chinesische Jahr der Schlange und das Jahr der Feuerpferdes beginnt. Ich habe mich nun genug gehäutet, jetzt geht es nach vorn.“

Also startet sie eine neue Staffel ihres Podcasts, denkt über ein Buchkonzept nach, hält Vorträge und hat die Selbstzweifel erst einmal weit nach hinten ins Regal gepackt. Ebenso die Selbstzweifel, ob jede unternehmerische Entscheidung, die anders getroffen worden wäre, nicht doch noch das Ruder rumgerissen hätte. Ob man mit noch mehr Fleiß und Anstrengung den Konkurs verhindern hätte können.

Mit einer Insolvenz im Rucksack spricht sie wie der Kaiser in Andersons Märchen: nackt und endlich frei

Ob noch genug Kraft da ist, wieder von vorn zu beginnen, wieder einmal, um zu zeigen: Resilienz, Krisenmanagement und unternehmerischen Optimismus sind nicht nur Coaching-Zeitschriftentitel, sondern auch gelebte Erfahrung. Mit einer Insolvenz im Rucksack spricht sie wie der Kaiser in Andersons Märchen: nackt und endlich frei.

Hätte die Kasia von 2015 die Kasia von heute gemocht? „Ich würde auch heute immer wieder springen“, sagt Kasia in feinster Pierogi-Rhetorik, indem sie gar nicht erst auf die Frage antwortet, sondern gleich fortfährt: „Aber ich hätte im Nachhinein manche Entscheidungen anders getroffen.“

Ihre beiden Kindern erzieht Kasia nicht mit polnischer Kampfgeist-Pädagogik, nicht mit einem Du kannst alles erreichen, wenn Du nur willst, sondern, stattdessen Du bist gut so, wie du bist. Vielleicht ist das die größte Schlangenhäutung der Kasia Mol-Wolf. Das Feuerpferd kann kommen.

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»Wenn wir Innovation wollen, müssen wir auch akzeptieren, dass nicht jeder Versuch gelingt.«

Interview: Peter Turi

Kasia, du warst Verlagsmanagerin, dann Verlegerin. Was bist du jetzt? Influencerin?
Wenn Influencerin bedeutet, sich sichtbar zu positionieren, Haltung zu zeigen und Debatten anzustoßen, dann ja. Aber meine Arbeit zielt nicht auf Likes, sondern auf Orientierung. Mir macht es Spaß, Marken zu bauen, Plattformen – im Großen, wie im Kleinen.

Könnte es ein Comeback als Verlegerin geben?
Kategorisch würde ich das nie ausschließen. Die Medienwelt braucht heute mehr denn je starke, verlässliche und authentische Marken, gerade in einer Zeit, in der soziale Medien Meinungen formen, Zuspitzung belohnen und Quellen immer seltener kritisch hinterfragt werden. Wenn ich noch einmal verlegerische Verantwortung übernehme, dann in einem Modell, das wirtschaftlich robuster, partnerschaftlicher und unabhängiger aufgestellt ist – und das dieser neuen Realität gerecht wird.

Was sagt es über den Zustand der Branche aus, dass eine gefeierte Verlegerin, die alles versucht hat, scheitert?
Es zeigt, wie herausfordernd die strukturellen Bedingungen für unabhängigen Qualitätsjournalismus geworden sind. Und es zeigt, wie viel unternehmerisches Risiko nötig ist, um Medienmarken auf- und auszubauen. Ganz wichtig ist mir dabei aber folgende Einordnung: Ohne Gründungen, ohne Versuche, ohne Menschen, die bereit sind, Risiko zu tragen, kommt keine Wirtschaft voran. Scheitern ist kein Ideal – aber es ist ein Teil von Innovation. Wir dürfen nicht in einer Gesellschaft landen, in der nur noch verwaltet wird, was es bereits gibt, aus Angst vor Fehlern.

Welche Fehler siehst du im Nachhinein bei dir selbst?
Ich habe lange geglaubt, dass man mit Haltung, Qualität und persönlichem Einsatz strukturelle Probleme kompensieren kann. Und ich habe Verantwortung sehr stark auf mich selbst gezogen – emotional wie unternehmerisch. Heute weiß ich: Unternehmertum braucht klare Gegenpole, frühere Entscheidungen und manchmal auch den Mut, Dinge früher zu beenden. Das schmälert nicht den Anspruch – es schützt ihn.

Am Ende haben viele Menschen Geld verloren. Denkst du manchmal an sie?
Das gehört zur Wahrheit dazu: Eine Insolvenz ist nie abstrakt. Sie betrifft Menschen, Existenzen, Vertrauen. Und natürlich ist das nicht ohne Schuldgefühle und schlechtes Gewissen an mir vorbei gegangen. Ich trage dafür Verantwortung – und ich habe mich ihr gestellt. Und natürlich prägt diese Erfahrung mein Handeln und Denken heute stark: In der Art, wie ich Risiken bewerte, Entscheidungen treffe und Verantwortung teile.

Was war dein größtes Learning in den vergangenen drei Jahren?
Ganz klar das Verständnis, wie wichtig es ist, in guten Zeiten strukturell für Krisen vorzubauen. Heißt, ein Verständnis zu entwickeln, dass a) Krisen kommen und man sich b) dafür wappnen muss. Mein größtes Learning war: Jede Unternehmerin, jeder Unternehmer braucht einen Gegenpol. Einen Menschen, der die eigenen Schwächen als Stärken mitbringt. Der nicht von Hierarchie beeindruckt ist. Der widerspricht, wenn Fokus verloren geht. Der stoppt, wenn Durchhalten gefährlicher wird als Loslassen.

Stimmt eigentlich die Aussage: In Deutschland wird dir eine Pleite niemals verziehen?
Ich erlebe gerade bei UnternehmerInnen, bei Frauen, bei einer neuen Generation von EntscheiderInnen mehr Offenheit, differenzierteres Denken, mehr Verständnis für unternehmerische Realität. Wenn wir Innovation wollen, müssen wir auch akzeptieren, dass nicht jeder Versuch gelingt.

Zum zehnjährigen Jubiläum 2019 schenkte die Redaktion ihrer Chefin ein Titelbild mit einer leider prophetischen Zeile (in blau)

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»Ein Unternehmen ist keine Familie und wird es auch nie sein können«

5 Learnings der Kasia Mol-Wolf

1) Fokussiere dich auf die Ergebnisbringer. In der Krise zählt nicht mehr, sondern weniger: Prioritäten, Entscheidungen, Konsequenz!
2) Führung bedeutet auch, mal unangenehm zu sein. Das heißt aber nicht: unhöflich zu werden.
3) Suche dir in deinem Team immer einen Gegenpol, der dich spiegelt und den du ernst nimmst.
4) Ein Unternehmen ist keine Familie und wird es auch nie sie können. Nähe ist wichtig, aber emphatische Führung braucht klare Grenzen.
5) Das Ende ist selten das Ende. Oft öffnet es den Blick für neue Chancen.

Bio Dr. Kasia Mol-Wolf: Geboren 1974 in Wroclaw (Breslau) als Katarzyna Knebloch, später Mol nach ihrer Mutter, kommt Kasia 1981 nach München, wo sie ein Jahr lang in einer Asylunterkunft lebt. Ihr Jura-Studium schließt sie 2000 mit einer Promotion ab, beginnt bei Gruner + Jahr. 2009 übernimmt sie emotion. Zehn Jahre lang ist sie Aufsichtsrätin der FAZ. Sie bringt zwei Bücher heraus zu Female Empowerment und ihre sehr persönlichen Fluchterfahrung aus Polen. In all diesen Rollen geht es ihr um „Gestaltung, Verantwortung und Wirkung“. Gerade hat sie ihren Podcast Kasia trifft… wieder belebt und schreibt an einem neuen Buch, arbeitet als Beraterin und als Keynote-Speakerin. www.kasiamolwolf.de