Als Leiterin der Initiative Joint Generations, die Generationen verbinden will, träumt Kilubi davon, das gesellschaftliche Problem der isolierten Generationen zu lösen.
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Wenn ich die Augen schließe und mir die Zukunft vorstelle, sehe ich eine Welt, in der die Grenzen zwischen den Generationen verschwimmen. Und in der so eine Symphonie aus Erfahrung, Weisheit, Neugier und Innovation entsteht. Eine Welt, in der Menschen aller Altersgruppen nicht nur ihren Platz finden, sondern diesen gemeinsam neu erfinden. Jede Generation bringt ihre einzigartige Perspektive mit ein, zusammen formen sie ein lebendiges Mosaik, das unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft voranbringt. Ich träume von einer Zukunft, in der es nicht mehr um „Jung gegen Alt“ geht, sondern um ein Miteinander und Lernen voneinander.
Stell dir ein Unternehmen vor, das von einem 60-jährigen Branchenveteranen und einer 25-jährigen digitalen Nomadin geleitet wird. Sie tauschen Ideen aus, inspirieren sich gegenseitig. So schaffen sie Lösungen, die vorher unvorstellbar schienen. Genau diese Synergie streben wir bei „Joint Generations“ an – eine Plattform, die Generationen nicht trennt, sondern verbindet. Durch Corporate Influencing ermöglichen wir es, durch authentische Stimmen aus den Unternehmen echte Geschichten von intergenerationaler Zusammenarbeit zu teilen und so die Mauern zwischen den Altersgruppen abzubauen. Aber warum ist das so wichtig? In einer Gesellschaft, in der Altersdiskriminierung und Stereotype allgegenwärtig sind, verlieren wir Potential, das in jedem Menschen steckt, unabhängig von seinem Geburtsjahr. Studien zeigen, dass Unternehmen mit einer hohen Generationenvielfalt bis zu 35% produktiver sind und komplexe Probleme effizienter lösen. Sie bieten eine Umgebung, in der Kreativität und Innovation florieren, weil unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen.
Die Vision von Joint Generations ist radikal: Wir wollen das große gesellschaftliche Problem der isolierten Generationen lösen und den daraus resultierenden Wissensverlust umkehren. Unsere Plattform wird zur Brücke zwischen den Generationen – eine Brücke, die nicht nur Wissen teilt, sondern auch Innovation und Resilienz in Unternehmen stärkt. Natürlich gibt es Herausforderungen: Vorurteile gegenüber jüngeren Mitarbeitenden, die oft als „unerfahren“ gelten. Oder solche gegenüber älteren, die als „veraltet“ abgestempelt werden. Diese zu überwinden, erfordert Mut und Engagement. Aber ich bin überzeugt, dass wir durch authentische Kommunikation und echte Geschichten eine Kultur des Respekts und Vertrauens aufbauen können.
Wenn ich die Augen wieder öffne, sehe ich eine Welt, in der Generationenvielfalt schon jetzt nicht nur ein Schlagwort ist, sondern gelebte Realität. Wenn wir jetzt noch die Kluft zwischen den Generationen überwinden, schaffen wir daraus in Zukunft eine nachhaltigere, innovativere und menschlichere Gesellschaft.