Tobias Korenke sagt: Instagram und Linked-in sind für die Kommunikation mit der Community zentral.

Natürlich, die digitale Abhängigkeit von den USA ist riesig. Auch meine und unsere bei yeswecan!cer. Zwar liegen die Daten unserer digitalen Selbsthilfegruppe, die freilich besonders schützenswert sind, sicher auf deutschen Servern. Und im persönlichen Gebrauch nutze ich so gut es geht Alternativen zu WhatsApp und zu Google.

Aber Instagram ist für die Kommunikation mit unserer Community von zentraler Bedeutung und auch Linked-in spielt eine zunehmend wichtige Rolle. Da sind viele der Menschen, die wir erreichen wollen. Und dort informieren wir mit unseren Inhalten, verweisen auf unsere Angebote, geben Orientierung und machen Mut.

So lange es keine europäischen Plattformen mit ähnlichen Reichweiten gibt - auf die wir sehnlichst hoffen -, versuchen wir auf den gängigen Kanälen mit unserem yeswecan!cer-Content so glaubwürdig zu kommunizieren wie es irgend geht.

Denn auch das scheint mir wichtig zu sein: dass wir die Sozialen Medien nicht den Trollen, Ideologen und Schaumschlägern überlassen. Flood the Zone with damn truth…

Tobias Korenke ist Kommunikationsexperte und Geschäftsführer von Deutschlands größter digitaler Selbsthilfegruppe Yeswecan!cer. Und einer von vielen, die mit uns die wachsende Gefahr der digitalen Abhängigkeit von einer zunehmend aggressiven USA diskutieren, angestoßen durch das Gedankenspiel von Florian Harms: Was passierte eigentlich, wenn in Deutschland durch US-Sanktionen Google, Microsoft, Apple, Amazon und Co lahmgelegt wären?

Lies dieses Szenario und die Statements der weiteren klugen Köpfe der Kommunikationsgesellschaft: Was tust du persönlich, um deine digitale Abhängigkeit von den USA zu verringern?