Florian Harms sagt: Es geht nicht darum, alle amerikanischen Dienste zu verteufeln, aber unsere Abhängigkeit von ihnen ist zu groß und wir müssen unsere Trägheit überwinden.
Ich meide schon länger Facebook, Instagram und auch TikTok, deren Praktiken ich kritisch sehe. WhatsApp habe ich weitgehend durch andere Messenger ersetzt. Privat nutze ich Mailprogramme wie t-online, Web.de und Gmx.de statt Gmail.
Wichtig: Es geht mir nicht darum, alle amerikanischen Dienste zu verteufeln, aber unsere Abhängigkeit von ihnen in Europa ist zu groß, wir brauchen eigene Alternativen. Das wirtschaftliche und kreative Potenzial haben wir, nun müssen wir unsere Trägheit überwinden und es anwenden.
Florian Harms ist Chefredakteur von T-Online. Und einer von vielen, die mit uns die wachsende Gefahr der digitalen Abhängigkeit von einer zunehmend aggressiven USA diskutieren, angestoßen durch sein Gedankenspiel: Was passierte eigentlich, wenn in Deutschland durch US-Sanktionen Google, Microsoft, Apple, Amazon und Co lahmgelegt wären?
Lies dieses Szenario und die Statements der weiteren klugen Köpfe der Kommunikationsgesellschaft: Was tust du persönlich, um deine digitale Abhängigkeit von den USA zu verringern?