Was passierte eigentlich, wenn in Deutschland durch US-Sanktionen Google, Microsoft, Apple, Amazon und Co nicht mehr funktionieren? Florian Harms hat im "Tagesanbruch" eine Debatte angestoßen. Turi.One fragt nach bei 15 klugen Kommunikations-Köpfen. Das Fazit gleicht einem Beziehungsstatus auf Social Media: Es ist kompliziert. Aber: Veränderung ist machbar, Herr Nachbar.
Mit Beiträgen von Florian Harms, Sebastian Turner, Julia Becker, Cordt Schnibben, York von Heimburg, Christian Schlesiger, Peter Turi, Sönke Reimers, Peter Schwierz, Jörg Forthmann, Carsten Spiegel, Johannes Winter, Cawa Younosi, Tobias Korenke und Sigmund Gottlieb.
Collage: Uwe C. Beyer
»WhatsApp habe ich weitgehend durch andere Messenger ersetzt«Florian Harms, Chefredakteur von T-Online, sagt: Es geht nicht darum, alle amerikanischen Dienste zu verteufeln, aber unsere Abhängigkeit von ihnen ist zu groß und wir müssen unsere Trägheit überwinden.
Weiterlesen
Sebastian Turner, Herausgeber der Table.Briefings, sagt: Die E-Mail als Basis-Kanal macht von Plattformen weitgehend unabhängig.
Weiterlesen
Julia Becker, Aufsichtsratsvorsitzende der Funke-Mediengruppe, sie ist unsicher, ob und wie sie ihre private Abhängigkeit von US-Technologien reduzieren kann und möchte, will aber aus der Trägheit raus.
Weiterlesen
Cordt Schnibben, Leiter der Reporterfabrik, der Bürgerakademie und des BookTalk, sorgt sich aus sechs Gründen wegen der digitalen Abhängigkeit von den USA, darunter die Folgen für den Journalismus, Plattformisierung und Desinformation.
Weiterlesen
York von Heimburg, Unternehmensberater, sagt: Wirkliche Veränderung könnte nur eine gemeinsame europäische Social-Media-Lösung bewirken.
Weiterlesen
Christian Schlesiger, Leiter des Wirtschaftsressorts von The Pioneer, freut sich über europäische Alternativen.
Weiterlesen
Peter Turi, Gründer von Turi.One, initiiert die Debatte rund um digitale, europäische Unabhängigkeit und sagt: Google und Apple bleiben für ihn dennoch gefühlt Love Brands.
Weiterlesen
Sönke Reimers, Investor und Gründer, sagt: Wir müssen ins Handeln kommen, denn Unabhängigkeit scheitert nicht an fehlender Technologie.
Weiterlesen
Peter Schwierz, Chefredakteur von Electrive, sagt: Der Betrieb der harten Infrastruktur von Electrive läuft nahezu vollständig bei deutschen oder europäischen Anbietern.
Weiterlesen
Jörg Forthmann, Geschäftsführer beim IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung, sagt: Er macht sich wenig Illusionen, eine Firma vollkommen unabhängig von US-Konzernen zu machen.
Weiterlesen
Carsten Spiegel, Defensive Security und IT-Security Consultant, sagt: Ganz ohne US-Dienste geht es im Job nicht, doch wir müssen anfangen, Bequemlichkeit gegen echte Unabhängigkeit einzutauschen.
Weiterlesen
Johannes Winter, Global Director Corporate Communications bei Leica Camera, sagt: Leica ist ein Community-Brand, deshalb wird sie dort sein, wo die Community ist.
Weiterlesen
Cawa Younosi, CEO der Charta der Vielfalt, sagt: Digitale europäische Souveränität ist kein Nice to have, sondern eine strategische Notwendigkeit.
Weiterlesen
Tobias Korenke, Kommunikationsexperte und Geschäftsführer von Deutschlands größter digitaler Selbsthilfegruppe Yeswecan!cer, sagt: Instagram und Linked-in sind für die Kommunikation mit der Community zentral.
Weiterlesen
Sigmund Gottlieb, Publizist und Ex-Chefredakteur BR, sagt: Das Geschäftsmodell der US-Plattformen beruht zu großen Teilen auf unserer Eitelkeit.
Weiterlesen
Angesichts der Gefahren, die Florian Harms eindrucksvoll beschrieben hat: Was konkret tust du, um digitale Abhängigkeiten zu verringern? Schreib es uns, wir ergänzen die Perspektiven der Turi.Friends in diesem Artikel.