Ingo Stader, Geschäftsfüher von H&C Stader, sagt in der Turi.Comms-Umfrage, bewusstes und persönliches Miteinander-ins-Gespräch-Kommen ist für ihn der beste Weg, Entscheider zu erreichen.
Mein Ranking der besten Wege, Entscheider:innen zu erreichen
Ich bin überzeugt, dass der „Human Factor“ der zentrale Erfolgsgarant ist, um Entscheider zu erreichen – heute mehr denn je. Technologien wie Künstliche Intelligenz sind wertvolle Werkzeuge: Sie strukturieren, beschleunigen und liefern Impulse im Kommunikationsalltag. Doch sie ersetzen nicht das, was Beziehungen trägt: menschliches Gespür.
Das Lesen zwischen den Zeilen, das Wahrnehmen von Stimmungen sowie das Empfinden und Zeigen von Empathie sind genuin menschliche Skills und stehen für Charakter, Persönlichkeit und Individualität. Gerade in Schlüsselsituationen und im Dialog mit Entscheidern machen sie den ausschlaggebenden Unterschied.
Entscheidungsträger werden nicht durch Lautstärke, sondern durch Relevanz überzeugt. Digitale und hybride Kanäle sind dafür unverzichtbar geworden, weil sie Kommunikation effizienter machen. Ihre Wirkung entfalten sie jedoch erst dann, wenn sie als Verlängerung persönlicher Gespräche verstanden werden und nicht als deren Ersatz.
Wir setzen bewusst auf das Miteinander-ins-Gespräch-Kommen. Es bringt einer Beziehung Vertrauen, Tiefe und Substanz. Das ist, was überzeugt: durchdachte Kommunikation, die Geschichte, Kontext und Mehrwert verbindet – sinnvoll ergänzt durch digitale Tools. Dies ist für uns der nachhaltigste Weg zum Erfolg.
Und deshalb sind das persönliche Gespräch, Tagungen und Netzwerktreffen sowie die klassische Pressearbeit bei H&C Stader die wichtigsten Kommunikationswege zu Entscheidern.
Was wächst?
Digitale und hybride Formate wachsen weiter, als verlängerter Arm persönlicher Kommunikation. In unserer Arbeit bei H&C Stader denken wir Networking offen und formatübergreifend: vom persönlichen Gespräch vor Ort über Netzwerktreffen bis hin zu digitalen Dialogformaten. Nicht das Format steht dabei im Vordergrund, sondern die klare Idee und Botschaft dahinter. In unserem Fall lautet sie: Mit Geschichte Mehrwert schaffen. So kommen wir ins Gespräch und tragen unsere Überzeugung an die Entscheider.
Was schrumpft?
Ohne größere Wirkung bleiben Anzeigen, Pressemitteilungen oder sonstige publizierte Werbeartikel, die im Prinzip austauschbar und inhaltsleer sind und damit keinen wirklichen Mehrwert bieten. Es braucht das persönliche, individuelle und Besondere, es muss „catchy“ sein. Sicher bieten hier auch entsprechende Social-Media-Kanäle gute Chancen und Möglichkeiten, um die allgemeine Sichtbarkeit und Reputation zu stärken.
»Auf welchen Kommunikationswegen erreicht ihr Entscheider?«
fragen wir bei Turi.Comms die GPRA-Agenturen und sammeln ganz verschiedene Perspektiven. Lies‘ auch die Statements von Volker Schmidt (Akima Media), Birgit Jakobs (dot.communications), Jörg Forthmann (Faktenkontor Gruppe), Wilfried Große-Berg (Infokontor), Jelena Mirkovic (Komm.Passion), Simone Day (P.E.R. Agency) und Klaus Weise (Serviceplan Public Relations).