Birgit Jakobs, Geschäftsführerin von dot.communications, verbreitet in der Turi.Comms-Umfrage Optimismus: Die Wirtschaftslage ist herausfordernd, der Innovationsdruck enorm – und die Chancen für relevante Kommunikation stehen gut.

Mein Ranking der besten Wege, Entscheider:innen zu erreichen
Wir machen Krisenkommunikation und C-Level-Beratung. Hier geht es natürlich besonders um Vertrauen, deshalb ist am wichtigsten das persönliche Gespräch – und das läuft in vielen Fällen über Empfehlung. Für das Kontaktnetzwerk sind deshalb auch Branchen-Events und C-Level-Veranstaltungen superwichtig. Hier Präsenz zu zeigen, am besten natürlich auch inhaltlich, erhöht die Sichtbarkeit und ist deshalb nicht zu unterschätzen. Apropos Sichtbarkeit: Dann kommen direkt LinkedIn und Social Media.

Was wächst?
Der Bedarf an persönlicher Kommunikation wird immer bleiben, gerade bei uns in der Krisenkommunikation. Denn Beratung kann nicht 1:1 durch KI ersetzt werden. Und relevante Events werden eher größer. Wer Social Media – insbesondere LinkedIn – nicht mehr nur als Netzwerk, sondern auch als GEO-Kanal versteht, wird auch damit wachsen. Deshalb kann Pressearbeit in diesem Umfeld viel für Kund:innen bewegen, ich würde sie nur nicht „klassisch“ bezeichnen, sondern bitte kanal-adäquat und im Hinblick auf KI-Recherchen optimiert. Gerade im KI-Kontext ist Präsenz im redaktionellen Umfeld und damit eine professionelle Pressearbeit entscheidender denn je.

Was schrumpft?

Die Wirtschaftslage ist herausfordernd, Budgets wachsen nicht in den Himmel, dazu kommt ein enormer Innovationsdruck. Wir sind dennoch zuversichtlich: für relevante Kommunikation stehen die Chancen in allen genannten Kommunikationswegen wirklich gut. Go for it!

»Auf welchen Kommunikationswegen erreicht ihr Entscheider?«
fragen wir bei Turi.Comms die GPRA-Agenturen und sammeln ganz verschiedene Perspektiven. Lies‘ auch die Statements von Volker Schmidt (Akima Media), Jörg Forthmann (Faktenkontor Gruppe), Wilfried Große-Berg (Infokontor), Jelena Mirkovic (Komm.Passion), Ingo Stader (H&C Stader),Simone Day (P.E.R. Agency) und Klaus Weise (Serviceplan Public Relations).