Klaus Weise, Managing Partner Serviceplan PR & Content, sagt in der Turi.Comms-Umfrage, dass Social-Media-Plattformen wie LinkedIn unter Druck geraten. Gleichzeitig sieht er in Podcasts eine große Chance.
Wer Entscheider erreichen will, sollte Kommunikation entlang des Funnels denken: Aufmerksamkeit, Relevanz, Vertiefung. Jeder Kanal hat eine eigene Funktion. Und wird sie auch künftig behalten. Aktuell erlebt die klassische Medienarbeit eine spürbare Aufwertung. Stichwort GEO. Es wird immer deutlicher, wie stark PR auf KI-Antworten einzahlt. Und Medienarbeit ist reichweitenstark und glaubwürdig. Zwei Faktoren, die im oberen Funnel entscheidend sind.
Unter Druck geraten dagegen Social-Media-Plattformen wie LinkedIn: Der Anteil an inhaltlich schwach differenzierten Beiträgen steigt. Die Selbstinszenierung nimmt zu, alltägliche Gespräche werden zum „mindblowing Deepdive“ hochgejazzt. Gleichzeitig führt generischer KI-Content zu Beliebigkeit. Die Frage ist weniger, ob, sondern wie schnell die Plattform-Algorithmen darauf reagieren. Deshalb wird ein klares, inhaltlich starkes Positioning immer wichtiger.
Mein persönlicher Favorit gehört in der Kategorie „Andere“: Podcasts. Sie ermöglichen echte inhaltliche Tiefe, schaffen Kontext und werden von Entscheidern gezielt genutzt.
Mein Ranking:
1. Klassische Pressearbeit
2. Andere (Podcasts)
3. Events
4. LinkedIn
5. Andere Social-Media-Plattformen
6. Persönliche Gespräche
»Auf welchen Kommunikationswegen erreicht ihr Entscheider?«
fragen wir bei Turi.Comms die GPRA-Agenturen und sammeln ganz verschiedene Perspektiven. Lies‘ auch die Statements von Volker Schmidt (Akima Media), Birgit Jakobs (dot.communications), Jörg Forthmann (Faktenkontor Gruppe), Wilfried Große-Berg (Infokontor), Jelena Mirkovic (Komm.Passion), Ingo Stader (H&C Stader) und Simone Day (P.E.R. Agency).